08.09.2012
Tyrannischer Zwiespalt.
Er stand da. Regungslos, aber innerlich zappelnd. Er war sich nicht sicher, ob er abdrücken oder rebellieren sollte. Mit dem einen schont er sein Leben, das seiner Familie. Mit dem anderen beruhigt er seine verlorengegangene Moral, erreicht aber keine langfristige Veränderung. Er war nicht so, wie der Rest. Er hatte andere Prioritäten, eine andere Einstellung. Er war kein Mörder. Und trug doch die selbe braun verdreckte Uniform. Er wollte nicht mitlaufen. Er wollte keine Parolen schreien. Doch nun muss er. Von schlechtem Gewissen geplagt, von den Toten in seinen Träumen heimgesucht, vom Mitleid starke Brustschmerzen, von sich selbst enttäuscht. Angst, seine Familie nicht beschützen zu können. Die Sekunden vergingen nur wie Jahre. Die Schweißperlen tropften auf seine zitternden Hände. Die Ruhe verunsicherte ihn. Das Wimmern ließ seine Knie zittern. Er überlegte nicht mehr. Er richtete seine rechte Hand gegen seinen Kopf. Er entsicherte die Pistole. Er hörte seinen eigenen Schrei, der seinen Körper niemals verließ. Und sah die Stiefel seiner Kamerade, welche wussten, warum er das getan hatte. Sie selbst hatten zu viel Angst. Mit dem letzten Atemzug war er frei.
07.08.2012
Wessen Schuld ist's?
Deine Haltung ist ohne Mimik.
Deine Augen haben keine Farbe.
Deine Stimme ist ohne Worte.
Deine Haut hat keine Falten,
weiss nicht was Leben ist.
Deine Haare sind sind strohig und schwer.
Deine Gedanken sind schwarz & weiß.
Du bist leer und einsam.
In einer Menschenmasse bist du allein.
In einer Menschenmasse bist du allein.
Dich übersieht jeder.
Dich achtet man nicht.
Dich achtet man nicht.
05.08.2012
Besser gleich als garnicht.
Manche Entscheidungen fallen erst nach längerem Nachdenken schwer. Das Bauchgefühl leitet uns, um dem Gehirn die Mühe zu ersparen. Das Gehirn denkt auf Umwegen. Alles andere direkt. Direkt auf den Punkt. Damit es uns nicht nur auf der Zunge liegt, sondern dass es auch über unsere Lippen gleiten kann, ohne hängen zu bleiben. Deshalb gehe ich nach meiner ersten Intuition. Beim zweiten Mal verfehlt man.
01.08.2012
In 10 Jahren ist mein Mittelfinger in der Zeitung!
Für immer Punk. Für immer frei. Für immer diese Einstellung. Für immer an diesen Vorstellungen festhalten. Ich will nicht alles kaputt treten, will mir nicht die Birne zu saufen. Ich will mit meinem Verstand wenigstens so viel ändern, damit ich andere Menschen zum Nachdenken bringe. Punk. Denn das ist eine Einstellung zum Leben, zur Politik und zur Welt. Ich muss nicht auffallen um etwas zu bewirken. Es reicht aus, Freiheit von innen aus zustrahlen. Das steckt an. Das inspiriert. Das will ich mein Leben lang beibehalten. Denn so weiß ich, was meine Aufgabe ist. Ich erhebe meine Stimme gegen den Überwachungsstaat, gegen Rassisten und die deutsche Polizei. Meine Stimme reicht nicht aus. Aber ich schlage den richtigen Weg damit ein. Mit einem klaren Ziel vor Augen, mit dem Mut im Herzen und der Intelligenz im Hirn. Ich will es noch weit bringen, damit mich mehr Menschen erhören und ich die Möglichkeit habe, meine Worte durch ihre Köpfe hallen zu lassen. Mit gedämpftem Echo. Nur damit sie in sich gehen und nachdenken, sich ihre eigene Meinung bilden und sich nicht von Medien beeinflussen lassen.
28.07.2012
Timing.
Was einen ausmacht ist weder Charakter noch Handlung. Wir sind leere Schatten, gefüllt von Einbildung und Erinnerungen. Zusammen nennen wir das Gefühle. Wir spielen uns so allwissend und mächtig auf, obwohl unser Leben so winzig und unbedeutend ist im Vergleich zum Universum. Also warum auf die Regeln achten und das machen, was von einem verlangt wird?! Warum die kurze Zeit nicht so verbringen, wie man grade Bock hat. Regeln sind nunmal zum brechen da, Grenzen sind zum überschreiten da und Gedanken sind zum Träumen da. Mit Träumen überschreitet man Grenzen und bricht die Regeln der Physik. Die Frage ist nur, wie, wann und wo.
17.07.2012
Zweifel.
Nicht in Watte gehüllt.
Nicht mit Stolz gefüllt.
Nichts richtig gemacht,
Nichts auf die Reihe gebracht.
Überall angeeckt,
nirgendwo versteckt.
Vieles probiert,
Nichts funktioniert.
Alles versuch,
Flüge gebucht
bis in die Ewigkeit.
Niemand war je dazu bereit.
Nicht mit Stolz gefüllt.
Nichts richtig gemacht,
Nichts auf die Reihe gebracht.
Überall angeeckt,
nirgendwo versteckt.
Vieles probiert,
Nichts funktioniert.
Alles versuch,
Flüge gebucht
bis in die Ewigkeit.
Niemand war je dazu bereit.
In eigener Verantwortung.
Ende.
Es endet.
Es endet.
Wie ich's will.
Ich hab zu entscheiden.
Zu entscheiden wie ich's will.
Niemand hat das Recht zu widersprechen.
Niemand.
Bis es endet.
Wie ich es will.
Weil es sonst falsch wär.
Deshalb fängt es auch nicht an.
16.07.2012
Die Zeit.
Sie ist vorbei.
Sie war so schön und unvergesslich.
So berührend und unermesslich.
Sie ist vorbei.
Sie war dramatisch und traurig.
So penetrant und schaurig.
Sie ist vorbei.
Sie gab uns Hoffnung und Erinnerung.
So langfristig und ohne Ermäßigung.
Sie ist vorbei.
Die Gefühle waren überall.
Sie war wie ein freier Fall.
Sie ist vorbei.
Wir halten sie in Ehren.
Lasst uns was Neues anstreben.
Sie ist vorbei.
Das Neue wartet,
zieht uns in seinen Bann.
Das Alte lacht,
denn es fängt erst an.
Ohne geht's nicht.
Übertriebene Güte schießt Eifersucht ins Aus.
Rasende Wut hilft Fehler einzusehen.
Tiefe Trauer ist da, um über neue Brücken zu gehen.
What is life without sadness?
All das ist ein Teil vom Leben,
es wird immer nehmen und geben.
Solange wir alles zulassen,
wird die Lebensfreude uns nie verlassen.
15.07.2012
Das unsichtbare Positive.
So klein und übersehbar,
wie Bakterien und Viren
So unscheinbar und flüchtig,
Doch so groß in der Bedeutung.
So unbemerkt und vielfältig,
wie Staub auf dem Teppich.
Überall vorhanden.
doch leicht zu ignorier'n.
So dicht aneinandergereiht,
wie Moleküle.
So weit verbreitet,
doch leicht zu durchqueren.
Das Gute im Menschen,
immer da.
Bewusst zu übersehen,
Unbewusst zu ehren.
13.07.2012
Bis es ausartet.
Wenn sich Freunde nicht mehr treu sind,
wenn der Wahnsinn siegt,
wenn das Böse wächst und das Gute schrumpft,
wenn die Wunden sich weiten,
wenn die Fehler zunehmen,
wenn das Volk sich selbst zerstört,
12.07.2012
Undurchschaubar.
Inspiration fehlt.
Die Feder völlig leer.
Die Oberfläche gut poliert.
Das Innere hat keinen Kratzer.
Vielleicht brauch ich Licht,
doch wozu sehen,
wenn es nur blendet.
Vielleicht auch Dunkelheit,
doch dann sehe ich das Ergebnis nicht.
Das Ergebnis.
Das Ergebnis von was?
Von jahrelanger Intriegen?
Dieses Ergebnis intressiert mich nicht.
| Photography♥ |
Was mich intressiert ist hinter dem Licht.
Bin ich hinter dem Licht,
kann ich nichtsmehr festhalten.
Dann rutsche ich ab.
Der Schrei bleibt in meiner Stimme stecken.
Es wird zum Flüstern.
Das Flüstern sagt mir "Bleib da."
Wofür?
Für die Buchstaben auf Papier?
Kommt noch eine Chance?
Wenn ja, dann intressiert mich das Licht nicht.
Oder soll ich es testen?
Den Lügen widersprechen?
Den Vorurteilen ihre Gefahr nehmen.
Vorurteile.
So beängstigend und unwahr.
So unwahr wie das Licht.
Das Licht ist meine Blockade.
Die Blockade lässt Dunkelheit zu.
Dunkelheit, die über das Licht mächtig ist.
Bis ich siege.
Mit dem Licht.
Hinter dem Licht.
Durch das Licht.
11.07.2012
03.02.2010
Vielleicht nur ein kleiner Schritt
bis zum Augenblick,
in dem du mich unsterblich machtest
und mich in Selbstsicherheit brachtest.
Dessen Regierungform ist Anarchy.
Dein Herz aber bekomm ich so nie.
Komm runter, lass uns lachen
und den selben Scheiß wie früher machen.
Bis dass der Tod uns scheidet.
Bis der Mut die Angst vermeidet
und wir gemeinsam die Schlucht übertreten.
und unsre Zukunft hin-und her kneten.
Bis alles passt und so bleiben kann.
Ich glaube immer daran,
auch wenn die Hoffnung manchmal schwindet,
es ist unsre Denkweise, die uns verbindet.
Bis in alle Ewigkeit,
dafür sind wir schon lange bereit.
Nur noch einen Schritt nach vorn,
wir sind für einander gebor'n.10.07.2012
Ohne Sinn.
Bloß ignorieren,
nur nichts tolerieren,
mein Herz kaputtmaschieren.
Bis ich nicht mehr kann.
Meine Wunden vergrößern,
meine Fehler erweitern.
Deine Fehler wegstreichen,
du gehst über Leichen.
Bis nichts mehr geht,
dein Beharren auf Kleinigkeiten.
Kein Ziel in Sicht,
spuckst mir ins Gesicht.
Alkohol vernichten,
um dein Gehirn abzudichten.
Vom Schmerz ausweichen,
du gehst mit den Leichen.
05.07.2012
Kurzfristige Erleichterung.
Die Gedanken schwinden, das Handeln kommt.
Sowohl heute, als auch morgen.
Diese Veränderung wird keine entscheidende sein.
Sie verleiht nur einen kurzen Schimmer.
Ein Schimmer der verblassen lässt, die Sorgen.
Für kurze Zeit.
Sowohl heute, als auch morgen.
Diese Veränderung wird keine entscheidende sein.
Sie verleiht nur einen kurzen Schimmer.
Ein Schimmer der verblassen lässt, die Sorgen.
Für kurze Zeit.
Die Gedanken kommen wieder,
überfahren mit ihren Stachelrädern mein Sein.
Sodass mein Handeln eingeschränkt,
durch jene Quälerei.
Viel zu oft die Hoffnung verloren.
Seh leere Spiegel, ich bin nervös.
Kenne meine Erwartungen nicht.
Habe trotzdem Angst vor dem Resultat.
Bin geschwommen lange Linien,
in einer Wanne aus Träumen.
Tauche nur selten auf.
Denn die Realität ist kalt.
So kalt, wie die Gedanken.
Beeinträchtigt von außen,
drückt es mich unter Wasser,
in der Wanne, die sich füllt.
Bis es kein Auftauchen mehr gibt.
Irgendwann ist Schluß,
herauszögern unmöglich.
Getrimmt vom Handeln,
vergessen durch Gedanken.
Ein Leerlauf meines Inneren,
viel zu selten möglich.
Zu viel zu tun mit Schwimmen.
Keine Zeit für Zukunftsängste.
Für kurze Zeit.
10.06.2012
Blickwinkel.
Geradezu neu.
Unerwartete Momente,
Vollkommener Spiegel,
detailierte Akzente.
Vorbei am Nebel,
die Rückseite des Seins.
Kein Schein,
gerannt durch den festen Stein.
Nichts ist neu,
die Blickweise
verändert wie das Denken.
Eine Endlosschleife.
Geschleudert von den Kurven,
keine Ausfahrten in Sicht.
Warte auf das Ende,
das Ende wartet auf mich.
30.05.2012
Unentdeckte Gebiete.
Die Sehnsucht nach bedingungloser Toleranz führte mich durch dichte Wälder der Arroganz und der Vorurteile. Zwischendrin wurden die hoffnungsvollbringenden Lichtungen von Spießern mit neuen Bäumen der Arroganz bepflanzt. Doch noch stehe ich hier und hoffe irgendwann meinen Platz außerhalb des Waldes zu finden, um mich auf ein stabiles Leben einzulassen. Jedoch kann man ohne das Böse, das Gute nicht erkennen. Deshalb will ich das Schlechte hinter mir lassen und nach vorne gehen. Wer aber sagt mir, dass ich nicht vom Regen geradezu in die Traufe renne?
28.05.2012
Gnadenstich.
In einer Blase gefangen.
Abgeschnitten von jeglichen Gefühlen,
von der Realität entflohen,
pessimistisch gegenüber jedem Bemühen.
Kann weder fühlen Hass noch Liebe,
habe vergessen was Vertrauen ist.
Gefangen in einer Blase,
werde nicht vermisst.
Viele Wege gegangen,
ohne die Wunden zu fühlen.
Merke nicht, dass sie sich weiten,
Die frühere Flamme wurde zum Glühen.
Kann nicht unterscheiden Himmel von Boden.
Die monotone Blase hindert mich daran.
Ein verzweifelter Ruf nach der Nadel,
die alles beenden kann.
Abgeschnitten von jeglichen Gefühlen,
von der Realität entflohen,
pessimistisch gegenüber jedem Bemühen.
Kann weder fühlen Hass noch Liebe,
habe vergessen was Vertrauen ist.
Gefangen in einer Blase,
werde nicht vermisst.
Viele Wege gegangen,
ohne die Wunden zu fühlen.
Merke nicht, dass sie sich weiten,
Die frühere Flamme wurde zum Glühen.
Kann nicht unterscheiden Himmel von Boden.
Die monotone Blase hindert mich daran.
Ein verzweifelter Ruf nach der Nadel,
die alles beenden kann.
24.05.2012
Eine seltene Lücke.
Unabhängig.
So unabhängig und frei im Leben.
Man sollte sich denken;
was kann es schöneres geben?
Für mich reicht das nicht,
etwas fehlt.
Liegt es an meiner Sicht,
am Bilckwinkel?
Vielleicht schau ich zu weit ins unendliche.
Sollte mehr genießen jeden Tag.
Auf dem Boden bleiben, ohne Gewissensbisse.
Was hab ich am Ende davon?
Bringt es mich weiter, trägt's mich ins Licht?
Oder verabschiedet sich die Hoffnung mit 'nem Tritt?
Unabhängig.
Ein Wort ohne Definition.
Für jeden relativ, für mich Faszination.
-Eva Büchlein
19.03.2012
Die kleinen Dinge
Die kleinen Dinge im Leben geben uns Kraft, Probleme besser anzugehen. Sie bauen unser Selbstbewusstsein auf, selbst wenn sie nur aus einem minimalen Moment bestehen. Die kleinen Dinge, sei es nur das Lachen des eigenen Kindes, die Vertrautheit zu einem Menschen, oder einfach nur die strahlende Sonne, diese kleinen Dinge machen unser Leben einzigartig. Kann man über kurze,schöne Momente nicht lachen, wird man in einer schweren Lebensphase nichtmehr den Mut haben, aufzustehen. Diesen Mut, den man dafür braucht, sammeln wir auf, damit füllen wir unsere Seele und behalten sie als Reserve in uns bis wir oder andere sie brauchen. So funktioniert das Glücklichsein;
Sich an den guten Dingen festhalten, selbst wenn sie noch so klein sind, sich von Problemen nicht einschüchtern lassen, und sich selbst vertrauen. Hier und da noch ein wenig Glück, und man kommt gut durchs Leben. Natürlich hat jedes Leben seine Tiefen, aber ist man am Tiefpunkt, kann es nurnoch besser werden. Auf dem Weg nach oben begegnet man neuen Charakteren und lernt dazu, damit man denselben Fehler nicht mehr wiederholt.
13.03.2012
Entscheidungen
Im frühsten Alter treffen wir schon Entscheidungen, die uns zu dem machen, was wir sind. Sie prägen unseren Charakter und sind meist schwer zu treffen. Es beginnt mit der Frage, auf welche Schule man gehen will. Hauptschule, Realschule oder doch lieber Gymnasium? Wenn man zurück blickt und sich fragt "was wäre wenn...?, fühlt man sich unsicher und hätte es lieber anders. Nebenbei sind da noch die kleinen Dinge, die wir ganz unbewusst mit uns aus machen. Zum Beispiel entscheidet man sich für das falsche Restaurant, bekommt eine Lebensmittelvergiftung und ist für einige Zeit krankgeschrieben. Man verpasst die Prüfungen in der Schule, muss die Klasse wiederholen, muss neue Freunde finden, sich fügen, bekommt vielleicht einen anderen Job, als geplant. Das Alles geht von der Entscheidung aus, was man zu Mittag isst. Ich denke, das ist ein gutes Beispiel, um zu zeigen, dass wir es uns nie perfekt machen können. Denn selbst die kleinste Sache bringt darauffolgende Dinge ins Rollen, wir rollen mit, ohne uns bewusst zu sein, dass es genau richtig ist, wie es im Moment ist. Natürlich hätte man sich Manches besser überlegen können, aber wie ich immer sage "Hätte, hätte, Fahrradkette!". Es ist nunmal so gekommen wie es ist und in unseren jungen Jahren stehen wir erst in den Startlöchern und haben nichts zu bereuen. Wir sind die Zukunft und wir nehmen unser Leben selbst in die Hand. "Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt!".
Leistungsdruck
Jeder stand/steht in seiner Schulzeit unter Druck. Die Lehrer, die Eltern, die Freunde erwarten das Beste von einem, im Kopf baut sich eine Last auf, die uns dazu bringt, zu lernen. Wäre dieser Druck nicht da, würden sich viel weniger anstrengen. Leistungsdruck wird von jedem anders aufgenommen. Entweder man kompensiert ihn in eine Art Ansporn, oder man nimmt ihn negativ an und verfällt in diese Null-Bock-Einstellung. Jeder von uns hatte diese Einstellung mindestens einmal. Man ruht sich aus, tut garnichts mehr, bis man schließlich merkt, dass man was für seine Zukunft tun muss. Für eine erfolgreiche Zukunft. Für die Menschen, die das nicht rechtzeitig merken, ist es meistens schon zu spät, bis es ein Aussenstehender mitbekommt und neutral handeln kann. Leistungsdruck is in Maßen hilfreich, kann aber unausgereifte Kinderseelen zerstören.
12.03.2012
Aktion und Reaktion
Was kam zuerst? Aktion oder Reaktion? Das ist die selbe Frage, wie mit dem Ei und dem Huhn. Es gibt keine klare Antwort. Und doch denken wir die Antwort herauszufinden, indem wir ganz weit zurück denken. Doch entweder reicht unser Langzeitgedächtnis oder unser klares Bild der Auffassung nicht aus, um einen definitiv richtigen Auslöser festzustellen.
Durch die Normen der heutigen Gesellschaft ist es für uns Jugendliche selbstverständlich die Schuld zuerst bei dem Gegenüber zu suchen. Erst wenn von der anderen Seite Gegenwehr gezeigt wird, kommt man nach und nach zur Einsicht. Denn daraus resultierenden Stress könnte man sicherlich vermeiden. Doch da ist ja noch dieser Stolz, der einigen wie ein Brett vor dem Kopf im Weg ist, um vernünftig zu handeln. Dieses Brett vor dem Kopf kann man ganz leicht abnehmen und sich für die schweren Wege aufheben, z.B. wenn eine Lücke vor einem liegt. Dann nutzt man das Brett sozusagen als Brücke um weiter zu kommen. Viele Menschen bekommen das hin, vielen Menschen fehlt die Einsicht und die sehr angenehme Charaktereigenschaft Kritik annehmen zu können. Sowas finde ich in unserer Umgebung auch immer seltener. Die Leute, die keine Kritik annehmen können, sind meist auch arrogant und sind sehr behütet aufgewachsen. Dann wurden sie plötzlich in die Arbeitswelt geschmisse und mussten zum "überleben" ihr Ellenbogen benutzen. Wenn man das aber nie gelernt hat, benutzt man sie falsch bzw. zu viel und schiebt sich damit selbst in das gesellschaftliche Abseits.
Abonnieren
Kommentare (Atom)




