28.07.2012

Timing.

Was einen ausmacht ist weder Charakter noch Handlung. Wir sind leere Schatten, gefüllt von Einbildung und Erinnerungen. Zusammen nennen wir das Gefühle. Wir spielen uns so allwissend und mächtig auf, obwohl unser Leben so winzig und unbedeutend ist im Vergleich zum Universum. Also warum auf die Regeln achten und das machen, was von einem verlangt wird?! Warum die kurze Zeit nicht so verbringen, wie man grade Bock hat. Regeln sind nunmal zum brechen da, Grenzen sind zum überschreiten da und Gedanken sind zum Träumen da. Mit Träumen überschreitet man Grenzen und bricht die Regeln der Physik. Die Frage ist nur, wie, wann und wo.

17.07.2012

Zweifel.

Nicht in Watte gehüllt.
Nicht mit Stolz gefüllt.
Nichts richtig gemacht,
Nichts auf die Reihe gebracht.

Überall angeeckt,
nirgendwo versteckt.
Vieles probiert,
Nichts funktioniert.

Alles versuch,
Flüge gebucht
bis in die Ewigkeit.
Niemand war je dazu bereit.


In eigener Verantwortung.

Ende.
Es endet.
Wie ich's will.
Ich hab zu entscheiden.
Zu entscheiden wie ich's will.
Niemand hat das Recht zu widersprechen.
Niemand.
Bis es endet.
Wie ich es will.
Weil es sonst falsch wär.
Deshalb fängt es auch nicht an.

16.07.2012

Die Zeit.

Sie ist vorbei.
Sie war so schön und unvergesslich.
So berührend und unermesslich.
Sie ist vorbei.
Sie war dramatisch und traurig.
So penetrant und schaurig.
Sie ist vorbei.
Sie gab uns Hoffnung und Erinnerung.
So langfristig und ohne Ermäßigung.
Sie ist vorbei.
Die Gefühle waren überall.
Sie war wie ein freier Fall.
Sie ist vorbei.
Wir halten sie in Ehren.
Lasst uns was Neues anstreben.
Sie ist vorbei.
Das Neue wartet,
zieht uns in seinen Bann.
Das Alte lacht,
denn es fängt erst an.




Ohne geht's nicht.

Bedingunglose Liebe geht über die Grenzen hinaus.
Übertriebene Güte schießt Eifersucht ins Aus.
Rasende Wut hilft Fehler einzusehen.
Tiefe Trauer ist da, um über neue Brücken zu gehen. 




 What is life without sadness?




All das ist ein Teil vom Leben,
es wird immer nehmen und geben.
Solange wir alles zulassen,
wird die Lebensfreude uns nie verlassen. 

15.07.2012

Das unsichtbare Positive.

So klein und übersehbar,
wie Bakterien und Viren
So unscheinbar und flüchtig,
Doch so groß in der Bedeutung.

So unbemerkt und vielfältig,
wie Staub auf dem Teppich.
Überall vorhanden.
doch leicht zu ignorier'n.

So dicht aneinandergereiht,
wie Moleküle.
So weit verbreitet,
doch leicht zu durchqueren.

Das Gute im Menschen,
immer da.
Bewusst zu übersehen,
Unbewusst zu ehren.


13.07.2012

Bis es ausartet.

Wenn sich Freunde nicht mehr treu sind,
wenn der Wahnsinn siegt,
wenn das Böse wächst und das Gute schrumpft,
wenn die Wunden sich weiten,
wenn die Fehler zunehmen,
wenn das Volk sich selbst zerstört,

dann und erst dann wird reagiert.

12.07.2012

Undurchschaubar.

Inspiration fehlt.
Die Feder völlig leer.
Die Oberfläche gut poliert.
Das Innere hat keinen Kratzer.
Vielleicht brauch ich Licht,
doch wozu sehen,
wenn es nur blendet.
Vielleicht auch Dunkelheit,
doch dann sehe ich das Ergebnis nicht.
Das Ergebnis.
Das Ergebnis von was?
Von jahrelanger Intriegen?
Dieses Ergebnis intressiert mich nicht.
Photography♥


Was mich intressiert ist hinter dem Licht.
Bin ich hinter dem Licht,
kann ich nichtsmehr festhalten.
Dann rutsche ich ab.
Der Schrei bleibt in meiner Stimme stecken.
Es wird zum Flüstern.
Das Flüstern sagt mir "Bleib da."
Wofür?
Für die Buchstaben auf Papier?
Kommt noch eine Chance?
Wenn ja, dann intressiert mich das Licht nicht.
Oder soll ich es testen?
Den Lügen widersprechen?
Den Vorurteilen ihre Gefahr nehmen.
Vorurteile.
So beängstigend und unwahr.
So unwahr wie das Licht.
Das Licht ist meine Blockade.
Die Blockade lässt Dunkelheit zu.
Dunkelheit, die über das Licht mächtig ist.
Bis ich siege.
Mit dem Licht.
Hinter dem Licht.
Durch das Licht.





11.07.2012

03.02.2010

Vielleicht nur ein kleiner Schritt
bis zum Augenblick,
in dem du mich unsterblich machtest
und mich in Selbstsicherheit brachtest.

Dessen Regierungform ist Anarchy.
Dein Herz aber bekomm ich so nie.
Komm runter, lass uns lachen
und den selben Scheiß wie früher machen.

Bis dass der Tod uns scheidet.
Bis der Mut die Angst vermeidet
und wir gemeinsam die Schlucht übertreten.
und unsre Zukunft hin-und her kneten.

Bis alles passt und so bleiben kann.
Ich glaube immer daran,
auch wenn die Hoffnung manchmal schwindet,
es ist unsre Denkweise, die uns verbindet.

Bis in alle Ewigkeit,
dafür sind wir schon lange bereit.
Nur noch einen Schritt nach vorn,
wir sind für einander gebor'n.

10.07.2012

Ohne Sinn.

Bloß ignorieren,
nur nichts tolerieren,
mein Herz kaputtmaschieren.
Bis ich nicht mehr kann.

Meine Wunden vergrößern,
meine Fehler erweitern.
Deine Fehler wegstreichen,
du gehst über Leichen.

Bis nichts mehr geht,
dein Beharren auf Kleinigkeiten.
Kein Ziel in Sicht,
spuckst mir ins Gesicht.

Alkohol vernichten,
um dein Gehirn abzudichten.
Vom Schmerz ausweichen,
du gehst mit den Leichen.

05.07.2012

Kurzfristige Erleichterung.

Die Gedanken schwinden, das Handeln kommt.
Sowohl heute, als auch morgen.
Diese Veränderung wird keine entscheidende sein.
Sie verleiht nur einen kurzen Schimmer.
Ein Schimmer der verblassen lässt, die Sorgen.
Für kurze Zeit.

Die Gedanken kommen wieder,
überfahren mit ihren Stachelrädern mein Sein.
Sodass mein Handeln eingeschränkt,
durch jene Quälerei.

Viel zu oft die Hoffnung verloren.
Seh leere Spiegel, ich bin nervös.
Kenne meine Erwartungen nicht.
Habe trotzdem Angst vor dem Resultat.

Bin geschwommen lange Linien,
in einer Wanne aus Träumen.
Tauche nur selten auf.
Denn die Realität ist kalt.
So kalt, wie die Gedanken.

Beeinträchtigt von außen,
drückt es mich unter Wasser,
in der Wanne, die sich füllt.
Bis es kein Auftauchen mehr gibt.

Irgendwann ist Schluß,
herauszögern unmöglich.
Getrimmt vom Handeln,
vergessen durch Gedanken.

Ein Leerlauf meines Inneren,
viel zu selten möglich.
Zu viel zu tun mit Schwimmen.
Keine Zeit für Zukunftsängste.
Für kurze Zeit.