19.03.2012

Die kleinen Dinge

Die kleinen Dinge im Leben geben uns Kraft, Probleme besser anzugehen. Sie bauen unser Selbstbewusstsein auf, selbst wenn sie nur aus einem minimalen Moment bestehen. Die kleinen Dinge, sei es nur das Lachen des eigenen Kindes, die Vertrautheit zu einem Menschen, oder einfach nur die strahlende Sonne, diese kleinen Dinge machen unser Leben einzigartig. Kann man über kurze,schöne Momente nicht lachen, wird man in einer schweren Lebensphase nichtmehr den Mut haben, aufzustehen. Diesen Mut, den man dafür braucht, sammeln wir auf, damit füllen wir unsere Seele und behalten sie als Reserve in uns bis wir oder andere sie brauchen. So funktioniert das Glücklichsein;
Sich an den guten Dingen festhalten, selbst wenn sie noch so klein sind, sich von Problemen nicht einschüchtern lassen, und sich selbst vertrauen. Hier und da noch ein wenig Glück, und man kommt gut durchs Leben. Natürlich hat jedes Leben seine Tiefen, aber ist man am Tiefpunkt, kann es nurnoch besser werden. Auf dem Weg nach oben begegnet man neuen Charakteren und lernt dazu, damit man denselben Fehler nicht mehr wiederholt.

13.03.2012

Entscheidungen

Im frühsten Alter treffen wir schon Entscheidungen, die uns zu dem machen, was wir sind. Sie prägen unseren Charakter und sind meist schwer zu treffen. Es beginnt mit der Frage, auf welche Schule man gehen will. Hauptschule, Realschule oder doch lieber Gymnasium? Wenn man zurück blickt und sich fragt "was wäre wenn...?, fühlt man sich unsicher und hätte es lieber anders. Nebenbei sind da noch die kleinen Dinge, die wir ganz unbewusst mit uns aus machen. Zum Beispiel entscheidet man sich für das falsche Restaurant, bekommt eine Lebensmittelvergiftung und ist für einige Zeit krankgeschrieben. Man verpasst die Prüfungen in der Schule, muss die Klasse wiederholen, muss neue Freunde finden, sich fügen, bekommt vielleicht einen anderen Job, als geplant. Das Alles geht von der Entscheidung aus, was man zu Mittag isst. Ich denke, das ist ein gutes Beispiel, um zu zeigen, dass wir es uns nie perfekt machen können. Denn selbst die kleinste Sache bringt darauffolgende Dinge ins Rollen, wir rollen mit, ohne uns bewusst zu sein, dass es genau richtig ist, wie es im Moment ist. Natürlich hätte man sich Manches besser überlegen können, aber wie ich immer sage "Hätte, hätte, Fahrradkette!". Es ist nunmal so gekommen wie es ist und in unseren jungen Jahren stehen wir erst in den Startlöchern und haben nichts zu bereuen. Wir sind die Zukunft und wir nehmen unser Leben selbst in die Hand. "Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt!".

Leistungsdruck

Jeder stand/steht in seiner Schulzeit unter Druck. Die Lehrer, die Eltern, die Freunde erwarten das Beste von einem, im Kopf baut sich eine Last auf, die uns dazu bringt, zu lernen. Wäre dieser Druck nicht da, würden sich viel weniger anstrengen. Leistungsdruck wird von jedem anders aufgenommen. Entweder man kompensiert ihn in eine Art Ansporn, oder man nimmt ihn negativ an und verfällt in diese Null-Bock-Einstellung. Jeder von uns hatte diese Einstellung mindestens einmal. Man ruht sich aus, tut garnichts mehr, bis man schließlich merkt, dass man was für seine Zukunft tun muss. Für eine erfolgreiche Zukunft. Für die Menschen, die das nicht rechtzeitig merken, ist es meistens schon zu spät, bis es ein Aussenstehender mitbekommt und neutral handeln kann. Leistungsdruck is in Maßen hilfreich, kann aber unausgereifte Kinderseelen zerstören.

12.03.2012

Aktion und Reaktion

Was kam zuerst? Aktion oder Reaktion? Das ist die selbe Frage, wie mit dem Ei und dem Huhn. Es gibt keine klare Antwort. Und doch denken wir die Antwort herauszufinden, indem wir ganz weit zurück denken. Doch entweder reicht unser Langzeitgedächtnis oder unser klares Bild der Auffassung nicht aus, um einen definitiv richtigen Auslöser festzustellen.
Durch die Normen der heutigen Gesellschaft ist es für uns Jugendliche selbstverständlich die Schuld zuerst bei dem Gegenüber zu suchen. Erst wenn von der anderen Seite Gegenwehr gezeigt wird, kommt man nach und nach zur Einsicht. Denn daraus resultierenden Stress könnte man sicherlich vermeiden. Doch da ist ja noch dieser Stolz, der einigen wie ein Brett vor dem Kopf im Weg ist, um vernünftig zu handeln. Dieses Brett vor dem Kopf kann man ganz leicht abnehmen und sich für die schweren Wege aufheben, z.B. wenn eine Lücke vor einem liegt. Dann nutzt man das Brett sozusagen als Brücke um weiter zu kommen. Viele Menschen bekommen das hin, vielen Menschen fehlt die Einsicht und die sehr angenehme Charaktereigenschaft Kritik annehmen zu können. Sowas finde ich in unserer Umgebung auch immer seltener. Die Leute, die keine Kritik annehmen können, sind meist auch arrogant und sind sehr behütet aufgewachsen. Dann wurden sie plötzlich in die Arbeitswelt geschmisse und mussten zum "überleben" ihr Ellenbogen benutzen. Wenn man das aber nie gelernt hat, benutzt man sie falsch bzw. zu viel und schiebt sich damit selbst in das gesellschaftliche Abseits.